Pokhara
Der Weg von Chitwan nach Pokhara (zweitgrößte Stadt Nepals) war landschaftlich sehr schön, man fuhr immer einem Fluß entlang zwischen den Bergen und man merkte schon bald, dass man sich dem Himalaya näherte.
Pokhara hat ein sehr touristisches Viertel direkt am See, hier an der Lakeside liegen auch alle Hotels und Restaurants. Der See ist wunderschön und das Panorama auf die Berge echt beeindruckend. Leider ging es mir gesundheitlich nicht so gut, so dass ich von Pokhara eher vom Hotelzimmer erzählen könnte.
Was ich erlebt habe, war ein Krankenhaus in einem katastrophalen Zustand , was mich veranlasst hat zu einem teuren Hotel zu gehen und den Hoteldoktor aufzusuchen.
Von den schönen Seiten war hier für mich nur das Hotel mit einem guten TV-Programm (CNN,BBC,HBO, etc.) eine gute Kanufahrt und zweimaliges Schwimmen im klaren Wasser.
Chitwan Nationalpark - die wilden Tiere
7.-10.Tag Chitwan
Schon am ersten Tag in Sauraha wurden wir mit einer morgendlichen
Überraschung begrüßt, gerade auf dem Weg zum Frühstück begegnete uns der
Hauselefant. Der Elefantenführer fragte uns, ob wir mit zur morgendlichen Badung kommen wollten, das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Schnell die Schwimmsachen geholt und der Elefantging vor uns auf die Knie
aber selbst in disem Zustand ist er noch fast 2 m hoch, mit Hilfe eines Stuhles erklimmten wir den grauen Koloss. Dann ging es schwankend Richtung See, so richtig bequem ist es nicht aber es war ein Riesenspaß. Als besonders schwierig erwies sich dann das gemeinsam mit dem Elefanten ins Wasser gehen, aber wenn man sich auf seinen Rücken legte klappte es ganz gut.
Im Wasser gab es noch ein paar Showeinlagen, der Elefant bespritzt einem mit Wasser, rollt sich u.v.m.
Sauraha ist eine kleines Dorf direkt vor den Toren des Chitwan Nationalparks,
sehr touristisch ausgelegt, aber in 10 Minuten Fahrradumgebung kann man auch kleine traditionelle Dörfer anschauen.
Da wir uns mit einem jungen Hotelangestellten angefreundet haben, verabredeten wir uns zu einer Fahrradtour. Er zeigte uns die kleinen Dörfer der Tharu, ein alter Stamm der in dieser Region Nepals sesshaft ist. Wir fuhren in die nächst größere Stadt, in der er mir seinen besten Freund vorstellte, der am örtlichen College für Computer Science unterrichtet. Julia machte sich weiter auf den Weg zu den 20.000 Seen und ich schaute mir das „College“ an. Von der Einrichtung und den Räumen war es mehr als primitiv, aber die Fertigkeiten der Schüler konnten sich sehen lassen. Guter, sicherer Umgang mit Photoshop, Dreamweaver und allen Office Programmen. Aber wie es ja so oft an Lehrstätten ist, die wenigsten setzten ihr Wissen in die Praxis (eigene Webseiten) um.
Wir haben Email Adresse ausgetauscht, vielleicht kann man ja mal was ausprobieren mit den Jungs. Mein Begleiter bestand noch darauf mir sein Haus zu zeigen, vorher fuhr er noch etwa 3mal quer mit mir durchs Dorf, das auch ja jeder sehen kann, was für Besuch er hat. Das Haus, war ein großes Steinhaus inmitten eines großen Reisfeldes, in Europa eher unterer Standard, aber im Vergleich zu den Holzhütten wahrer Luxus. Irgendwann kam dann auch Julia und wir radelten gemeinsam im Dunklen zurück zum Hotel.
Am nächsten Tag stand eine Kanutour auf dem Programm, im Endeffekt hat man sich nur treiben lassen, die Stille genossen, den Dschungel beobachtet und die Krokodile beäugt. Danach ging es ins Elephant Breeding Centre, wo die Elefanten der Hotels geboren und geschult werden. Hier laufen auch viele kleine Elefanten Babys rum, die einen wegschupsen und auch ein „Baby“ hat schon einen enormen Umfang.
Der nächste Morgen begann schon sehr früh um kurz vor 6, denn wir hatten eine
Dschungel-Elefanten Ritt vor uns. Diesmal waren die Elefanten mit einem Holzgestell bestückt und je vier Leute konnten auf einen Elefanten steigen, jeder in eine Ecke des Gestells, so dass man Rücken an Rücken saß. Julia und ich saßen zum Glück vorne und dann ging das Geschaukel los
Der Dschungel war sehr dicht, feucht und überall bewegte sich etwas, doch hoch oben auf den Elefanten fühlt man sich recht sicher. Auf die Frage ob man auch zu Fuß durch den Dschungel gehen könnte, hieß es man braucht zwe Führer einer hinten einer vorn und die würden einem dann schon vor den Tigern schützen,
aber es sei „ a bit risk“. Vor den Elefanten hatten die Tiger wohl Respekt, dafür sahen wir einige Rhinozerosse, diverse Reharten, asiatische Wildschweine, viele Affen und Vögel. Der Dschungel Ritt war schon recht abenteuerlich, da die Elefanten auch nicht immer genau das machten was der Elefantenführer wollte und wir oft sehr nah an den Bäumen vorbeischrammten. Ein zurückgeschleuderter Strauch hat mich auch erwischt und von der Reaktion auf meiner Haut her muss es so etwas wie eine tropische Brenessel gewesen sein. Alles in Allem hatten wir eine sehr schoene Zeit in Chitwan.
Heute haben wir einen Entspannungstag eingelegt.
Wir haben aus der yogi Lounge ausgecheckt und sind zu einem Luxushotel im Norden der Stadt gefahren um den Swimming Pool zu benutzen.
Für umgerechnet 5 Euro durften wir etwas teilhaben an dem Flair, welches die europäischen Touristen, abseits der Backpacker geniessen.
So verbrachten wir fast einen halben Tag am Pool und ließen es uns gut gehen, zwei unterwürfige Angestellte wirbelten immer um uns herum.
Leider schloss der Poolbereich und wir mussten uns eine neue Zuflucht suchen,
was sieh da verlockender als ein großes leuchtendes M aus.
Der indische McDonalds sah genauso aus, wie überall sonst auf der Welt,
nur die Speisekarte war angepasst. Es gab kein Rindfleisch und sehr viele Sorten von vegetarischen Burgern.
Um etwa 23 Uhr begann unsere lange Reise für die wir uns den Tag lang gestärkt haben. Unser Ziel war das nepalesische Wild Life Resort Chichuwan.
Wir fuhren mit einem Nachtzug von Varanassi nach Gorakhpur, näher an die nepalesische Grenze kommt man leider mit dem Zug nicht. Nach etwa 9 Stunden Zugfahrt im Schlafabteil, was wir zuerst mit ca. 12 Indern teilten, bis der schaffner kam und 10 rausschmiss kamen wir in Gorakphur an.
Wir trafen ein amerikanisches Pärchen, sie lebte schon seit 2 ½ Jahren in Indien und er war schon mehrmals in Nepal. Wir schlossen uns ihnen an und machten uns auf die Suche nach dem Busbahnhof, etwa 3 Stunden später erreichten wir die Grenzstadt Sahari?… Hier mussten wir erst diverse Formulare auf der indischen Seite wegen der Ausreise und dann weitere Formulare für die Einreise nach Nepal ausfüllen. Nachdem wir 25 Us$ für das Visum zahlen mussten, neigten sich unsere Bargeldvorräte dem Ende zu. In diesem Punkt zeigte sich Nepal schon von seiner einfacheren Seite, es gibt keinen Geldautomaten in der Grenzstadt, so wechselten wir wenigstens 10 Euro um den nächsten Bus zu bezahlen. Der Royal Chichuan National Park ist etwa 150 km von der Grenze entfernt, der Busfahrer meinte es wird ca. 3-4 Stunden dauern.Doch nach 3 Stunden hatten wir noch nicht mal 30 KM hinter uns und plötzlich stockte der Verkehr komplett. Wir stiegen fast alle aus und es gab diverse Theorien, warum wir hier im Stau saßen. Die populärsten waren, die maoistischen Rebellen haben die Straße gesperrt, es gab einen großen Unfall oder es gäbe einen Streik,
natürlich gab es noch Mischformen der Gerüchte,wie weil es gestern einen großen Unfall gab und jemand starb gibt es heute einen Sreik…oder da die maoistischen Rebellen gestern einen Anschlag verübten serrt die nepalesische Armee jetzt die komplette Straße.
Ich lernte einen Geschäftsmann aus Punjab, wohnhaft in Australien kennen,
der auch im Stau steckte. Er erzählte mir, dass er auch nicht genau wüsste was los sei, er aber auf jeden Fall nicht länger als 3 Stunden hier stehen wird, da solche Staus mehrere Tage dauern können. Vor 4 Wochen musste er zur Grenze umkehren und einen 10 Stunden Umweg über die zweitgrößte Stadt Pochara nach Kathmandu einlegen. Er schickte seinen Fahrer los um raus zu finden, ob es Schleichwege um den Stau herum gebe. Auf einer Karte wurde mir schnell klar, dass es wirklich nur eine halbwegs normale Straße nach Kathmandu gibt, die anderen Straßen waren eher kleine Wege. Nach einer weiteren Stunde von Erzählungen wo er überall Geschäfte in der Welt macht, alles mit seinem Reisepass untermauert, der aus 5 zusammengeklebten Pässen bestand und Visa aus der halben Welt beinhaltete kam sein Fahrer mit der Information zurück, dass es Schleichwege über 5 Dörfer herum gäbe und das es ungefähr 35 Km Umweg wären. Er bot mir und Julia an mit in seinem Jeep zu fahren, nach kurzer Unterredung, „Wie gefährlich ist das? etc“ entschieden wir uns mitzufahren. Wir zogen von unserem klapprigen Linienbus in einen schönen 4 Rad Jeep und machten uns auf den Weg. Nach etwa 10 minütiger Fahrt kam die erste Straßen schranke ich dachte es wäre eine Art Bestechungsgeld nötig, da der Fahrer raus ging und Geld bezahlte, doch uns wurde erklärt, dass dieses Dorf diesen Teil der Straße selbst gebaut hat, da die Regierung unfähig ist und sie jetzt über eine Straßenmaut das Geld wieder rein holen.
Ungefähr alle 10 Minuten hielten wir an um nach dem Weg zu fragen wir schienen auf der richtigen Strecke zu sein. Die Straßenbedingungen waren wirklich miserabel, doch die Landschaft war wunderschön, saftig grüne Reisfelder, im Hintergrund die Berge und eine entspannte Dorfbevölkerung.
Der friedliche Zustand hielt nicht lange, wir fuhren über eine kleine Brücke und es machte „pffff“, der rechte Hinterreifen war hinüber. Nach einem recht schnellen Reifenwechsel fuhr der Fahrer noch vorsichtiger (langsamer), da sie nur ein Ersatzrad hatten. Nach etwa 2 ½ Stunden erreichten wir die „große“ Straße wieder. Nachdem wir in der Stadt angekommen waren von der es nach Chichuan abging hielten wir an um einen Kioskbesitzer zu fragen, wann der nächste Bus käme, er meinte in 2 Stunden. Das veranlasste unseren Gastgeber uns bis zum Hotel zu fahren, obwohl es für ihn etwa eine Stunde Umweg war.
Wir waren wirkich sehr positiv überrascht und er bekam das mit und versuchte zu erklären. Die Erklärung war eine Mischung aus eine „Hand wäscht die andere“ und wenn er im Ausland unterwegs war, hätte er sich oft mehr Hilfe gewünscht.
Er bot uns auch noch in seinen Heimatstaat Punjab ein und meinte sein Bruder, der auch dabei war, würde mit uns eine mehrtägige Tour durch Punjab machen,
alles kostenlos und wir könnten in seinen Häusern übernachten.
Mal schauen, wir haben auf jeden Fall Emailadressen ausgetauscht.
Jetzt sind wir im Wildlife Hotel und es kommt uns so vor, als wären wir die einzigen Gäste, aber davor hat uns der Reiseführer schon gewarnt. Nepal hat massiv Überkapazitäten an Hotelbetten und wir sind außerhalb der Saison (Dezember – März) hier. Jetzt sitze ich gerade auf unserem Hotelbalkon während ich diesen Text schreibe und schau den Elefanten, den Schulmädchen in Uniformen und den vereinzelten Touristen zu, die hier vorbeiziehen.
Es ist so friedlich und ruhig hier, ich glaube man muss davor im hektischen & lauten Indien gewesen sein um Nepal richtug zu geniessen.
Varanasi - Die heilgste Stadt Indiens
Wir kamen also recht früh in Varanasi an, ich hatte am Vorabend noch ein Zimmer mit meiner neuen indischen simkarte im Yogi Lodge Hotel in der Altstadt reserviert. Das Hotelpersonal empfahl mir, dass wir Sie am morgen, wenn wir in Varanasi ankommen anrufen und Sie uns ein Taxi vorbeischicken.Im Zug sprach uns noch eine Engländerin an, ob wir ein gutes Hotel wüssten, da das Yogi Lodge von allen Reiseführern hochgelobt wurde kam Sie mit uns im Schlepptau eine Südkoreanerin, die fast kein Englisch sprach.
Leider versagte mein Handy seinen Dienst und wir waren auf die Taxis am Bahnhof angewiesen, wir machten dem Fahrer klar wo wir hin wollten und er zeigte sich verständg. Die Engländerin bat ihn keine Umwege und falsche Hotels anzufahren. „Madam you can trust me I am an honest man, you just pay me when you arrive at the correct hotel“.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde kamen wir „irgendwo“ an, ich wunderte mich etwas das es so lange dauerte, da die Yogi Lounge nur 4 KM weg sein sollte, doch hier war es also.
An der Rezeption sprach ich meine Reservierung an „No problem, sir, we have rooms for you“….
Erst als wir die Umgebug erkundeten kam uns der erste Verdacht, irgendwie passte nichts zu den Beschreibungen im Reiseführer, wir waren schon in einer Yog Lounge, aber in der „Old Yogi Lounge“.
Der Reiseführer hatte uns vor dem Trick gewarnt, die echte Yogi Lounge zahlt keine Provision an die Taxifahrer, diese bedienen sich also einer der vielen Kopien , die von dem guten Ruf des Hotels profitieren wollen um trotzdem an die Provision zu kommen.
Wir fühlen uns zwar etwas verarscht und das nicht das erste Mal,
aber das Hotel ist gut die Preise auch 200 Rupien die Nacht (3 Euro) und der Hotelbesitzer ist sehr nett und hat viele Infos.
Nachdem wir etwas Schlaf nachgeholt hatten fuhren wir mit einem hoteleigenen Bus die diversen Tempel der Stadt ab. Besonders in Erinnerung wird mir der „Monkey Tempel“ bleiben, architektonisch nichts besonderes, doch die etwa ca. 50 Affen auf dem Geländer sorgen für die nötig Unterhaltung.
Grishna und Shivatempel folgten (Ligamen).
Im Shivatempel konnten wir eine Art Prozession verfolgen, in deren Mittelpunkt, das Übergiessen eines riesigen Steinpenisses mit Milch zu verfolgen war. Ehrlich gesagt kamen wir uns etwas deplaziert vor, da die Hindus sich auf den Boden schmissen beteten sangen und wir etwas deppert in der Ecke standen.
Abends sahen wir zum ersten Mal den Ganghes, der durch seine schiere Größe schon recht beeindruckend ausschaut. Wir verfolgten eine abendliche Waschung mit einer Feuer Zeremonie, man sitzt auf Treppen, die direkt in den Ganghes führen. Kleine Mädchen und Jungen verkaufen aus Blättern geformte Schalen in denen Blumenblätter und eine kleine Kerze liegen, diese kann man dann angezündet auf dem Ganghes schwimmen lassen. Das hilft dem guten Kharma
Agra - Taj Mahal und der Zug
Unser Tag in Agra war recht angenehm, wir haben mit einem Rikshafahrer ausgemacht, dass er uns den ganzen Tag zur Verfügung steht zu einem Festpreis, das hat die Sache sehr vereinfacht, denn sonst muss man mit jedem Fahrer einzeln um den Preis feilschen und immer sicherstellen das man auch einen erwischt, der einem wirklich zum gewünschten Ziel bringt.
Wir sind schon um 6 Uhr morgens zum Taj Mahal gelaufen, es war nur 10 Minuten von unserem Hotel weg, wir wollten es im Sonnenaufgang sehen,doch leider war es bewölkt.
Nach dem wirklich deftigen Eintritt 750 Rupien ca. 14 Euro, die Inder zahlen 20 Rupien, näherten wir uns vom Westeingang des Taj Mahal. Auf dem Weg begegneten wir Schimpansen, Kamelen, vielen Eichhörnchen und Pfauen.
Der erste Ausblick auf das Taj Mahal war wirklich überwältigend.
Innen war das Mausoleum nicht sehr beeindruckend und wirkte eher klein.
Ich würde sagen es war den Eintrittspreis echt wert, das Gebäude wirkt wirklich sehr erhaben und ist zu Recht eines der Weltwunder.
Leider haben wir von Agra aus keinen Direktzug nach Varansi bekommen,
also mussten wir einen einstündigen Bustrip zu einem Provinzbahnhof machen um von dort nach Varanasi zu kommen. Von Agra nahmen wir einen Linienbus, der wie alles in Indien total überfüllt war, wir standen nun zu viert in der Mitte des Busses,Julia zwei Japaner und ich… Und der Rest starrte uns die ganze Fahrt durch an. Wenn ich sage wir waren danach gut durchgeschüttelt, wäre das leicht unter trieben.
Angekommen in Tundla standen wir wirklich mitten in der Pampa, doch 3 Rikshaw Fahrer haben uns von weitem gesehen und lieferten sich ein Rennen wer zuerst bei uns ankommt. Die Fahrer wurden handgreiflich untereinander und mein Einwurf „Whoever is the cheapest“ beruhigte die Stimmung nicht wirklich.
Zuerst unterbaten Sie sich gegenseitig, doch irgendwann schienen sie sich zu einigen, wahrscheinlich bekamen alle was ab von unseren 50 Rupien (75 Cent).
Der Bahnhof war in einem katastrophalen Zustand, der in Delhi bzw. Agra waren ja schon nicht schön anzusehen und wir waren weit und breit die einzigen Touristen. Die Anzeigentafel war auch komplett auf Hindi, sonst ist immer alles zweisprachig. Wir erfuhren recht schnell das unser Zug ca. 1 Stunde Verspätung hat und zum Glück blieben wir nicht die einzigen Touristen, die nach Varanasi über diesen Umweg wollten.
Aus der einen Stunde wurden drei und um nur ein paar Höhepunkte aufzugreifen,
der komplette Stromausfall, ein Hund der vor uns verblutete, viele Inder die sich mit uns fotografieren wollten. Getreu dem Motto : „White is beautiful“ u.v.m. und irgendwann kam endlich der Zug
Delhi Ankunft und die ersten zwei Tage
Heute also mein erste Eintrag in meinem Indien Blog.
Wenn es nur annaehernd so spannend bleibt habe ich sehr viel zu erzaehlen.
Los ging mein Flug von Helsinki mit 2 Stunden Verspaetung, nach ca. 6 Stunden Flug war ich endlich da.
Es war inzwischen schon 2 Uhr nachts in Delhi und trotzem noch schwuele 27 Grad warm.
Der Flughafen war recht modern und alles wirkte “normal”.
Dochg sobald man den abgesperrten Flughafenbereich verlassen hat,
sprangen mich mindestens 5 Inder an, die mir Hotels, Taxis und alles moegliche andrehen wollten.
Ich blieb hart
Bei den Prepaid Taxis traf ich Julia, meine Reisebegleitung fuer die ersten 5 Wochen.
Wir fuhren in einem alten Ambassador auf der “Autobahn”, dem Verkehr in Indien wudme ich einen eigenen Artikel, nur kurz gesagt es ist verrueckt und unglaublich, dass nicht durchgaengig Unfaelle passieren.
Das Hotel “Vivek Hotel” ist recht schoen, auch wenn es etwas modrig war, aber das gehoert in Indien in dieser Preisklasse (4 Euro die Nacht) einfach dazu. Das Hotel hatte ein kleines Sofa, einen Fernseher und ein westliches Klo was hier nicht zum Standard gehoert, oft hat man nur ein einfaches Loch im Badezimmer.
Zu den Erlebnissen in der Stadt, gleich vorneweg, ja es gibt sehr viele Kuehe auf den Strassen, gefuehlte hundert Unfaelle mit den Rikschas aber halt auch eine sehr moderne Ubahn, die besser ist als die in Berlin.
Als Westsler wird man durchgehend interessiert angeschaut, meist aus zwei Gruenden,
viele interessieren sich wirklich fuer einen bzw. das Leben in Europa, sie finden Menschen mit weisser Haut was besonderes und tolles. Der zweite Grund ist weniger erfreulich, aber verstaendlich.
Wir werden von den Geschaeftsleuten, Schleppern und Neppern, als grossartige “Cash Cow” gesehen die nur darauf wartet gemolken zu werden. Die Frage : Wohin wollt ihr weiterreisen? Heisst uebersetzt, ich will dir ueberteuerte Touren und gefaelschte Tickets verkaufen… Aber auch zu diesem Thema werde ich einen eigenen Post machen, da es den Indien Aufenthalt stark beeinflusst.
Die naechsten Tage geht es nach Agra (Taj Mahal) und nach Varanasi (viele heilige Tempel)
Und jetzt bin ich kaputt und fertig und hoffe kann diese Nacht trotz der lauten Klimaanlage schlafen.
Ich freue mich immer ueber Kommentare und wenn Euch ein Thema besonders interessiert,
schreibe ich darueber auch gerne ausfuehrlicher.

