Agra - Taj Mahal und der Zug

Unser Tag in Agra war recht angenehm, wir haben mit einem Rikshafahrer ausgemacht, dass er uns den ganzen Tag zur Verfügung steht zu einem Festpreis, das hat die Sache sehr vereinfacht, denn sonst muss man mit jedem Fahrer einzeln um den Preis feilschen und immer sicherstellen das man auch einen erwischt, der einem wirklich zum gewünschten Ziel bringt.

Wir sind schon um 6 Uhr morgens zum Taj Mahal gelaufen, es war nur 10 Minuten von unserem Hotel weg, wir wollten es im Sonnenaufgang sehen,doch leider war es bewölkt.

Nach dem wirklich deftigen Eintritt 750 Rupien ca. 14 Euro, die Inder zahlen 20 Rupien, näherten wir uns vom Westeingang des Taj Mahal. Auf dem Weg begegneten wir Schimpansen, Kamelen, vielen Eichhörnchen und Pfauen.

Der erste Ausblick auf das Taj Mahal war wirklich überwältigend.

Innen war das Mausoleum nicht sehr beeindruckend und wirkte eher klein.

Ich würde sagen es war den Eintrittspreis echt wert, das Gebäude wirkt wirklich sehr erhaben und ist zu Recht eines der Weltwunder.

Leider haben wir von Agra aus keinen Direktzug nach Varansi bekommen,

also mussten wir einen einstündigen Bustrip zu einem Provinzbahnhof machen um von dort nach Varanasi zu kommen. Von Agra nahmen wir einen Linienbus, der wie alles in Indien total überfüllt war, wir standen nun zu viert in der Mitte des Busses,Julia zwei Japaner und ich… Und der Rest starrte uns die ganze Fahrt durch an. Wenn ich sage wir waren danach gut durchgeschüttelt, wäre das leicht unter trieben.

Angekommen in Tundla standen wir wirklich mitten in der Pampa, doch 3 Rikshaw Fahrer haben uns von weitem gesehen und lieferten sich ein Rennen wer zuerst bei uns ankommt. Die Fahrer wurden handgreiflich untereinander und mein Einwurf „Whoever is the cheapest“ beruhigte die Stimmung nicht wirklich.

Zuerst unterbaten Sie sich gegenseitig, doch irgendwann schienen sie sich zu einigen, wahrscheinlich bekamen alle was ab von unseren 50 Rupien (75 Cent).

Der Bahnhof war in einem katastrophalen Zustand, der in Delhi bzw. Agra waren ja schon nicht schön anzusehen und wir waren weit und breit die einzigen Touristen. Die Anzeigentafel war auch komplett auf Hindi, sonst ist immer alles zweisprachig. Wir erfuhren recht schnell das unser Zug ca. 1 Stunde Verspätung hat und zum Glück blieben wir nicht die einzigen Touristen, die nach Varanasi über diesen Umweg wollten.

Aus der einen Stunde wurden drei und um nur ein paar Höhepunkte aufzugreifen,

der komplette Stromausfall, ein Hund der vor uns verblutete, viele Inder die sich mit uns fotografieren wollten. Getreu dem Motto : „White is beautiful“ u.v.m. und irgendwann kam endlich der Zug :)

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